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Gabionen

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Steinakzente führt Steinkörbe zur Hangbefestigung oder Dekoration, Gabionenwände für Sichtschutz und Einfriedung oder ausgefallene Designgabionen. Informieren Sie sich über: Auswahl der richtigen Gabionen, Aufbau klassischer Gabionen (Quader-Steinkörbe), Stützwand mit Gabionen, Aufbau von Gabionenwänden, Befüllung von Gabionen, Vorschriften für Bauwerke mit Gabionen

 

Produktübersicht Gabionen

Gabionen LED Beleuchtung
Gabionen Stützwand
20 cm tief
Gabionenabdeckungen
Gabionenwand Horn
Gabionenzaun L
23 cm
Gabionenzaun L (mit Fußplatte)
23 cm
Gabionenzaun M
15 cm
Gabionenzaun M (mit Fußplatte)
15 cm
Gabionenzaun S
10 cm
Gabionenzaun S (mit Fußplatte)
10 cm
Glaskunst Gabionenwände
Größen nach Wunsch
Hochbeet
Lärmschutz Gabione
23 cm
Lifestyle Grillstation
R-Gabionenkörbe
Rundkorb Gabione
Spiralgabionenkörbe
Splitt Gabionenwand (Edelstahl)
Tiefe nur 4 cm
Splitt Gabionenwände
90-180 cm (Höhe)
Steinfassade Gabione
12,5 cm
Triooo Systemtüren
U-Schienen Auflockerungsschienen
Wunsch Gabionen

Der Begriff „Gabione“ stammt aus dem Altitalienischen und bedeutet übersetzt „großer Käfig”. Gabionen oder Steinkörbe sind Drahtkörbe, die mit Steinen (Gabionensteinen) gefüllt werden können. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Stützmauern aus klassischen, quaderförmigen Gabionenkörben über Sichtschutz  und Einfriedungselementen aus Gabionenzäunen, Gabionenwänden oder Pergonen bis hin zu ausgefallenen Rundkörben als Dekoelementen im Garten. Die Kombination aus Stahl und Stein ist ein Highlight in jedem Garten. Gabionen Alpensteine Pfeffersalz Gabionen Grillstation Jura Das grundsätzliche Prinzip von Gabionen ist immer gleich, egal um welche Korbvariante es sich handelt: Aus Stahlmatten und Befestigungsmaterial werden Körbe in allen erdenklichen Formen hergestellt, in die dann die Füllsteine für die Gabionen geschüttet bzw. getesselt werden. Unser Gabionensortiment umfasst neben klassischen Gabionenkörben auch Gabionenwände, Rundgabionen, Pergonen und Gabionenzäune sowie ausgefallene Designgabionen wie Hochbeet und Grill.

 

Auswahl der richtigen Gabionen

Grob gilt: Für statische Maßnahmen wie Stützwände oder Hangbefestigung sollten die klassischen Gabionenkörbe (Quader) oder Stützwand-Gabionenwände mit Zusatzkorb eingesetzt werden. Für Einfriedungen, Lärmschutz und Sichtschutz eignen sich am besten Gabionenwände. Welches Verschlusssystem Sie nehmen, liegt ganz an Ihren persönlichen Präferenzen. Die Spiralgabionen sind durch strikte Trennung von Verschluss (Spirale) und Matten flexibler. So können die Matten  bspw. mit einem Bolzenschneider gekürzt werden. R Gabione verbauR Gabionenkorb Auch der zusammenhängende Verbau von mehreren Körben gestaltet sich etwas einfacher und besser, da die Körbe mit den Spiralen miteinander verbunden werden können, auch wenn Sie nicht die gleichen Abmessungen an den Verbundstellen haben. Die R-Gabionenkörbe haben dafür eine elegantere Optik und sind etwas robuster in der Ausführung. Mattenkürzungen sind beim R-Verschluss nicht ohne Weiteres möglich, da die Matten die R-Schlaufen integriert haben, mit denen die Körbe zusammen gebaut werden. Auch der zusammenhängende Verbau funktioniert bei R-Gabionen nur an Wänden, welche die gleichen Abmessungen haben. Da die R-Schlaufen aufeinander passen müssen.

 

Aufbau klassischer Gabionen (Quader-Steinkörbe)

Am Beispiel der sog. Spiralgabionen oder S-Gabionen: Die Gabionenkörbe werden mit Matten und Spiralen zusammengebaut. Dabei wird die Spirale jeweils an den Enden, an denen die zusammengehörigen Gittermatten zusammentreffen, um die Rundstäbe eingedreht und bildet so einen Spiralverschluss (siehe Foto). Gabionen Spiralkorb Stabilisiert werden die Gabionen im Inneren mit Abstandhaltern: Hierbei handelt es sich um Rundstäbe, die an den Enden genau auf die Länge bzw. Breite der Körbe umgebogen sind. Die Abstandhalter werden in die Matten der Gabionen eingehängt. Beim Befüllen verteilt sich so der Druck der Steine gleichmäßig im Korb und die Abstandhalter verhindern, dass die Körbe zu sehr ausbeulen. Auch bei anderen quaderförmigen Korbvarianten ändert sich in der Regel nur das Verschlusssystem. So werden R-Gabionenkörbe mit einem Steckverschluss zusammengebaut. Die einzelnen Matten haben über die Kanten verteilt sogenannte „Schlaufen“ (umgebogene und verschweißte Rundstäbe). Über die Schlaufen und die mitgelieferten Steckstäbe werden die Körbe so zusammengesetzt. Grundsätzlich sieht die R-Gabione etwas edler und robuster aus und ist in der Regel auch etwas teurer.

 

Stützwand mit Gabionen

Möchten Sie eine Etage im Garten auffüllen oder einen kleinen Hang stützen, können Sie dies durchaus mit klassischen Gabionenkörben verwirklichen. Sie sollten in jedem Fall aber die statischen Gegebenheiten und Vorgaben für den Bau einer Stützmauer oder Hangbefestigung aus Gabionen beachten. Grundsätzlich sind Sie als Bauherr oder Ihre beauftragten Monteure für die Standsicherheit solcher Bauwerke verantwortlich. Bis zu einer Höhe von etwa 2 m und ohne starkes Hanggefälle empfehlen die Korbhersteller jedoch häufig eine Mindesttiefe der Steinkörbe von etwa der Hälfte der Mauerhöhe und ein frostsicheres Schotterfundament. Dies bedeutet z.B. bei einer Höhe von 1 m muss der Gabionenkorb mindestens 50 cm Breite (Tiefe) haben. Hat man beispielsweise 2 m Höhe, kann dann auch stufig gearbeitet werden, dann wäre die unterste Gabionennreihe 1 m hoch und mindestens 1 m breit (tief) und darauf stünde noch eine Reihe Gabionen 1 m hoch und nur 50 cm breit (tief). Die Hersteller sprechen hier bewusst von Mindestangaben, da diese in der Regel von optimalen Bedingungen vor Ort ausgehen und z.B. keinen großen Druck durch Hanggefälle oder schlechten Boden berücksichtigen. Die tatsächlichen Anforderungen an den Aufbau der Stützwand können deshalb in Wirklichkeit noch aufwendiger sein. Steinakzente empfiehlt bei Unsicherheit in solchen Maßnahmen entweder einen Experten (Bauingenieur, Baubetrieb) mit der Beratung und Planung der Gabionenmauer zu beauftragen, oder die Durchführung komplett an ein Galabau-Unternehmen oder Bauunternehmen abzugeben. Eine Besonderheit und Neuheit sind die sogenannten Stütz–Gabionenwände: Im Gegensatz zu herkömmlichen Körben sind diese zumindest im sichtbaren oberen Bereich nur 20 cm breit; um die statischen Anforderungen zu erfüllen verfügen diese am Fuß über einen Zusatzkorb und werden zusätzlich durch Einbetonieren gesichert.

 

Aufbau von Gabionenwänden

Für Sichtschutz, Einfriedung oder Lärmschutz kommen üblicherweise Gabionenwände zum Einsatz. Abdeckung Gabionenwand Gabionenwand- 15 Säulen Bei sogenannten Gabionenwänden, oft auch Pergonen genannt, sind die Körbe wesentlich schmaler als die Standardkörbe. Gabionenwände gibt es mittlerweile schon ab 4 cm Breite, während die Standard-Gabionenkörbe i.d.R. erst bei 50 cm Breite starten. Der Aufbau erfolgt hier meist mittels speziellen Montageklemmen oder Verschraubungen, mit denen zwei Gittermatten zwischen Pfosten befestigt werden und so einen Korb bilden. Am Beispiel einer Trioo-Gabionenwand: Zwischen einbetonierten oder aufgeschraubten Pfosten aus Abb 1. werden die Gittermatten Abb 2. mit Hilfe der Universalklemmen befestigt. Abstandhalter werden nach einem vorgegebenen Plan eingebracht. Die Reihenfolge, wann die Pfosten einbetoniert werden – vorher oder nach Vormontage -, hängt vom Können und der Erfahrung der Monteure ab. Erfahrene Monteure haben in der Regel eine „Lehre“ für die Pfostenabstände und betonieren deshalb meisten im Vorfeld. Anfängern empfehlen wir jeweils den ersten Pfosten zu betonieren und anhand der Matten den nächsten Pfosten auszurichten und so Stück für Stück die Gabionenwände aufzubauen. Alternativ kann die Trioo-Gabionenwand auch vormontiert einbetoniert werden. Die Größe der Fundamente für die Pfosten richtet sich nach den Gegebenheiten und Umwelteinflüssen vor Ort. Bei schlechtem Untergrund (z.B. Sandboden) ist unter Umständen ein Bodenaustausch notwendig. Wie bei den Gabionenkörben liegt die Verantwortlichkeit für die Standsicherheit und Statik i.d.R. beim Durchführenden und sollte unbedingt sichergestellt sein.

 

Befüllung von Gabionen

Gabionen werden üblicherweise mit Gabionensteinen (Gabionenschotter) befüllt. Die typische Größe liegt dabei in einem Kornbereich von ca. 50-180 mm. Aber auch größere Körnungen wie Bruchsteine oder kleinere Körnungen kommen mittlerweile bei entsprechender Korbgröße und Maschenweite der Gabionenkörbe zum Einsatz. Je nachdem, welcher Einsatzzweck mit den Steinkörben verfolgt wird, sind die Anforderungen an die Gabionenfüllung höchst unterschiedlich. Ob Gabionenwand oder klassischer Gabionenkorb: Beim Befüllen muss i.d.R. viel händisch geschichtet und/oder nachgearbeitet werden. Von einfachem Einschütten mit schwerem Gerät raten wir dringend ab. Lesen Sie unsere Anleitungen zum Befüllen in der Rubrik „Gabionensteine“. Vorteile von Gabionen im Garten:

  • Als Einfriedung hat eine Gabionenwand weniger Pflegeaufwand (kein Heckenschneiden!)
  • Gabionenwände dienen gleichzeitig als Sichtschutz und robuster Zaun
  • Gabionen kombinieren Natürlichkeit mit Moderne
  • Steinkörbe als Hangbefestigung oder Stützmauer haben eine natürlichere Optik als einfache Betonwinkelelemente oder Ähnliches
  • Gabionenmauern bieten Lebensraum für Kleintiere wie Echsen und Insekten
  • Gabionen sind ein Do-it-yourself-Produkt, welches auch ohne schweres Gerät aufgebaut werden kann
 

Vorschriften für Bauwerke mit Gabionen

Bevor Sie mit dem Aufbau Ihrer Gabionenwand oder Ihrer Steinkörbe beginnen, sollten Sie sich über eventuelle Bauvorschriften an Ihrem Standort erkundigen. In den jeweiligen Landesbauordnungen ist geregelt, was grundsätzlich genehmigungspflichtig ist und was nicht, zusätzlich kann es z.B. über Bebauungspläne  Einschränkungen geben. Die örtliche Baubehörde sollte über die entsprechenden Informationen verfügen und Ihnen Auskunft geben können. Wenn Sie  Stützwände  mit Gabionen errichten wollen, kann ab 1 m Höhe sogar eine Baugenehmigung fällig sein.   Gabionen ansehen  

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